Jetzt liegt es bereits hinter uns: das erste Anfänger/Übungsturnier der Phoenix-Flyballmannschaft am 11.03.2006 in Borken, in einer Reithalle.

Und so begann alles:
Damit meine Mannschaft nicht vollkommen ahnungslos in ihr erstes Turnier gehen musste, bekamen sie natürlich die Inforamtionen darüber, wie so ein Flyballturnier von statten geht. Mir kam die Idee, ein Anfänger/Übungsturnier auszurichten, um allen " Neuzugängen " von mir und anderen Mannschaften einen leichteren Einstieg in die Turniersaison zu ermöglichen.
Das heißt, sie hatten dabei die Möglichkeit, in Ruhe/ohne Stress an einem Turnier teilzunehmen, bei dem es nicht um einen Sieg ging, sondern lediglich darum, Erfahrungen zu sammeln und die nötigen Einblicke zu erlangen.
Dieses Anfängerturnier musste vor dem ersten regulären Turnier stattfinden und somit besprach ich meinen Plan mit der Phoenixmannschaft. Sie sprangen direkt darauf an, was sehr wichtig war, denn als Einzelperson so ein Event zu veranstalten ist sehr schwierig, wenn nicht sogar unmöglich.
Die Vorbereitungen nahmen ihren Lauf; ein Termin wurde festgelegt, eine Reithalle gebucht, Mannschaften angeschrieben und was sonst noch alles dazugehört.
Und so trafen wir (Phoenix) uns dann mit weiteren 4 Mannschaften ( Miniflitzer, Rasselbande, fast4ward und die Blackbeautys ) um unser Turnier abzuhalten.
Zunächst wurde bei der Begrüßung noch einmal darauf hingewiesen, dass
     - alle Hilfsmittel, die bei den Trainingseinheiten benutzt werden, auf dem Turnier ebenfalls erlaubt sind,
     - Vormittags, wie auch Nachmittags ein Round Robbin stattfindet, damit keine Mannschaft ausscheiden muss
     - es keine Platzvergabe gibt, sondern lediglich durch eine Urkunde die schnellstgelaufene Zeit
       der jeweiligen Mannschaften, sowie die Punktzahl bekannt gegeben wird,
     - genügend Zeit zwischen den Läufen ist, damit die Hundeführer und Hunde nicht so sehr gestresst werden,
     - der Spaß- und Lernfaktor an erster Stelle steht,
     - die Hürdenhöhe den einzelnen Mannschaften selbst überlassen wird,
     - ein Netz zwischen beiden Bahnen aufgestellt wird, damit erst gar nicht die Möglichkeit besteht,
       dass ein Hund auf die anderen Bahnen gelangt.
Diese Punkte waren mir sehr wichtig, da es sich, wie bereits erwähnt, um ein Anfänger/Übungsturnier gehandelt hat.
Die Hundeführer sollten nach diesem Tag wissen, woran sie mit ihren Hunden, während der nächsten Trainingseinheiten, arbeiten müssen,
damit beide Parteien sicherer werden und die Fehler beim nächsten Turnier vermieden werden können.

Dann ging es los:

Die meisten Hunde ließen sich doch sehr ablenken und vergaßen schon einmal, was für einen Job sie zu erledigen hatten. Jedoch konnten sie durch
die erlaubten Hilfen, sich wieder darauf konzentrieren, was sie eigentlich machen sollten.
Da war z.B. unser Jack-Russel Nico, der die Jack-Russel-Dame auf der anderen Parcourshälfte so toll fand, welches auf Gegenseitigkeit beruhte
und so kam es zu einem kleinen Flirtaustausch am Netz, oder der Aussie Mozart, der vor Nervösität, sein Frauchen in der Reithalle suchte,
oder der Papillon, der den Ball nicht direkt aus der Box fing und es einfach eklig fand, diesen aus dem Sand aufzunehmen,
oder Aussie Carlos (siehe Foto), der mal schauen musste, was der Hund auf der anderen Bahn so macht, oder oder oder

          

Man konnte sehr schön sehen, dass manche Hunde von Lauf zu Lauf immer sicherer wurden und so bereits während des Turniers kleine Erfolge
sichtbar wurden.
Die Phoenix-Mannschaft konnte am Vormittag so z.B. nur 3 oder 4 mal einen Lauf mit nur 4 Hunden fehlerfrei beenden.
Schön war auch, dass keiner der Hundeführer sich alleine auf weiter Flur befand, da die meisten Hunde ihr erstes Turnier bestritten und somit
nur wenige am Anfang fehlerfrei liefen; die Anfänger wurden geduldig an den Turnierablauf herangeführt; den Richtern durften zwischendurch
Fragen gestellt werden; Erfahrungen wurden ausgetauscht, Tipps vergeben und vor allen Dingen hatten alle Turnierteilnehmer viel Spaß!!!
Somit war es aus meiner Sicht, ein rundum gelungenes Turnier. Sinn und Zweck war erreicht und die Weichen für die Flyballsaison gestellt.

Besonders bedanken möchte ich mich hiermit bei:

     - meiner Frau Dorit
     - meiner Phoenix-Mannschaft
     - und bei Gunter Mattes, für die Gummimatten und das EJS
                                                                                                    Tom