Definition Flyball

Das Wort: „Flyball“ findet Ihr weder im Duden, noch im Langenscheid.
Allerdings findet man die Definition von diesem Hundesport auf Wikipedia:

Zitat: „Flyball ist eine Hundesportart, welche ca. 1990 von Amerika nach England und dann weiter nach Mitteleuropa gekommen ist.
Flyball besteht aus vier Hürden, welche in einer Reihe aufgestellt sind, und einer Flyballmaschine.
Der Hund versucht beim Flyball möglichst schnell über die vier Hürden zur Flyballmaschine zu gelangen, den Auslösetaster der Flyballmaschine zu betätigen, den Ball zu fangen und möglichst schnell mit dem Ball über die vier Hürden zurück ins Ziel zu kommen.
Neben dem Einzelbewerb gibt es auch Parallelläufe im K.O. System und Mannschaftsläufe (Staffel).
Auf Grund der Schnelligkeit dieses Wettbewerbs ist diese Sportart ideal für Zuschauer.“ Zitat ende

Nun hört sich das auf dem ersten Blick sehr einfach an und es kommt auch häufig die Frage auf, ob das für die Hunde auf die Dauer nicht langweilig wird.
Daher möchte ich Euch zunächst, grob angeschnitten, meinen Eindruck von Flyball mit auf den Weg geben:
Zunächst einmal müssen wir uns bewusst darüber sein, dass wir den Sport mit einem Lebewesen, nämlich unserem Hund, ausüben!
Wir möchten natürlich, dass dieser nicht zu Schaden kommt.

Daher lege ich sehr viel Wert auf die „Schwimmerwende“.(siehe rechtes Bild: Eine Schwimmerwende im Training)

Jeder Hund ist anders; so ist ein Hund zum Beispiel ängstlicher, ein anderer hat soviel Selbstbewusstsein, dass ihn vieles „kalt“ lässt, etc. Dementsprechend ist es für mich wichtig, individuell die Hunde an den Sport heranzuführen.

Nun aber zum Sport selber:
Flyball ist nicht so einfach, wie es den Anschein macht.
Klar, der Hund darf all dies machen, was er liebt: rennen, über Hürden springen, einen Ball holen und ihn zum Hundeführer bringen, wo er dann obendrein noch eine Belohnung erhält.
Aber da gibt es noch einige Punkte, die zu beachten sind:
Vielleicht macht es dem Hund mehr Spaß den Ball zu holen, um dann mit diesem abzuhauen und alleine zu spielen; ein anderer Hund kommt ihm frontal entgegengelaufen, was Hunde ja bekanntlich nicht so toll finden, oder aber sie möchten jetzt lieber den Ball des anderen Hundes haben, anstatt selber einen aus der Box zu holen etc.
An solchen und natürlich noch anderen Sachen muss gearbeitet werden.

Ich möchte vor allen Dingen in erster Linie Fehler des Hundes vermeiden.
Das heißt, dass man dem Hund Sicherheit gibt, egal welche Übung ansteht.
Sind Hundeführer und Hund dann soweit, dass sie in einer Mannschaft laufen können, sprich der Hund hat seine Aufgabe verstanden und erledigt diese sicher, spätestens dann stellt man selber fest, dass dieser Sport unmöglich für Hund oder dem Hundeführer langweilig werden kann.
Man darf natürlich auch nicht vergessen, dass der Hundeführer während des ganzen Trainings selber viel lernt.
Angefangen mit:
wie kann ich meinen Hund am besten dazu bringen, mir den Ball zu apportieren; wie und womit motiviere ich ihn...
Beim Mannschaftstraining geht es dann u.a. darum, wo ich meinen Hund zu welchem Zeitpunkt laufen lasse...
Ihr seht also, dass Flyball eine von vielen Hundesportarten ist, wo Mensch und Hund immer dran arbeiten müssen.


Ich könnte jetzt hier immer weiter schreiben, wollte Euch aber nur einen kurzen Einblick geben, damit Ihr Euch schon einmal ein Bild machen könnt.
Wenn Ihr Neugierig geworden seid, würde ich mich sehr freuen Euch den Rest persönlich zu erklären und es Euch auch praktisch zu zeigen.