Vor dem Turnier:

Es finden im vorhinein ( bei der Anmeldungen zu dem jeweiligen Turnier ) Einteilungen in einzelne Divisionen statt.

Jede Mannschaft muss bei der Anmeldung eine Break Out Time angeben.

Diese darf von der schnellsten Mannschaft der jeweiligen Division um ½ Sekunde unterboten werden. Für alle anderen Mannschaften gilt diese Zeit ebenso.

Beispiel:

Mannschaften

Zeiten

Divisionen

Break out Time

Mannschaft A

22,5

1

Gibt es nicht

Mannschaft B

23

1

Gibt es nicht

Mannschaft C

23,1

1

Gibt es nicht

Mannschaft D

23,2

1

Gibt es nicht

Mannschaft E

23,7

1

Gibt es nicht

Mannschaft F

24,5

2

24,0

Mannschaft G

24,7

2

24,0

Mannschaft H

24,9

2

24,0

Mannschaft I

25,0

2

24,0

Mannschaft J

25,4

2

24,0

Durch diese Divisionseinteilungen, werden spannende Wettkämpfe ermöglicht und es kommt so seltener vor, dass sehr schnelle Mannschaften gegen wesentlich langsamere Mannschaften antreten.

In der ersten Division gibt es keine Break out time, da es sich eh schon um die schnellste Division handelt. Somit ist zum größten Teil gewährleistet, dass die schnellen Mannschaften nicht, um als Sieger herauszugehen, in einer langsameren Division auftreten.

Turnierablauf:

( Uhrzeiten sind natürlich variabel )

Ab 8.00 Uhr:      Einmessen der Hunde

Beim Einmessen wird mit einem Messgerät die Sprunghöhe eines einzelnen Hundes festgelegt. Das heißt z.B.: der Hund hat eine Schulterhöhe von 32 cm. Seine Sprunghöhe beträgt somit 20 cm.( Schulterhöhe minus 10 cm; es wird abgerundet, wenn erforderlich )

Die Höhen der Hürden betragen:

20 cm / 22,5 / 25 / 27,5 u.s.w. bis 40 cm  ( nach den bisherigen Regeln )

Der kleinste Hund aus der Mannschaft setzt die Sprunghöhe fest.

Ab 9.00 Uhr:       Briefing

Der Veranstalter trifft sich mit den Couchs der einzelnen Mannschaft um über den Turnierablauf zu berichten.

Es wird mitgeteilt, welche Wettkampfformen bei diesem Turnier stattfinden.

Zur Auswahl stehen:

9.15 Uhr:     Turnierbeginn

Die ersten beiden Mannschaften ( wenn auf einer Bahn gestartet wird ) werden aufgerufen. ( die nächsten Beiden sollten sich bereit halten, damit ein reibungsloser Ablauf von statten gehen kann ) Nun haben sie ca. 2 Minuten Zeit, die Hürdenhöhe in Ordnung zu bringen, die Box aufzustellen und die Hunde einlaufen zu lassen.

Der Hauptschiedsrichter gibt durch einen Pfiff bekannt, dass die Zeit abgelaufen ist. Dann befragt er die Boxenloader, hiernach die Linienrichter und zum Schluss die Mannschaften, ob sie bereit sind. Sobald die Mannschaften das OK geben, geht es auch schon los.

Jeder Starterhund darf sich einen Fehlstart erlauben. D.h.: läuft er in den Parcour, bevor das grüne Licht angegangen ist, zählt dies als Frühstart und der Start wird wiederholt. Passiert dem gleichen Hund dies noch einmal, wird das Rennen weiter fortgeführt und der Starthund muss zum Schluss noch einmal ran. Somit wären fünf Hunde nötig, um das Rennen beenden zu können.

Denn nur ein fehlerfreier Lauf von vier Hunden kann gewertet werden.

Mögliche Fehler der Hunde sind:

- Frühstart

- Wechselfehler

- Auslassen einer oder mehrere Hürden

- Nichtmitbringen des Balles

- Verlassen des Parcoures

- Auslassen des Balles vor der Ziellinie

Mögliche Fehler der Boxenloader:

- Zeigen eines Balles in der Hand

- Über die Box beugen

- Dem Hund helfen, einen Ball aufzuheben

- Nichtspannen der Box

Mögliche Fehler der Hundeführer:

- Durchbrechen mit einem Körperteil oder Spielzeug der Lichtschranke

- Füttern mit Leckerlies

Turnierende:

Nachdem die Auswertungen durch den Veranstalter stattgefunden haben, kommt es zur Siegerehrung.

Es gilt als unhöflich, den Platz vor der Siegerehrung zu verlassen!